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Ricardo „El Divino“ Zamora Martinez
Neben dem deutschen Keeper Heiner Stuhlfauth vom 1. FC Nürnberg war er Europas stärkster Torwart der 20er- und frühen 30er- Jahre.
„El Divino“, der Göttliche, kassierte in 46 Länderspielen für Spanien nur 42 Gegentore. Seine Reaktionsschnelligkeit war legendär.
Als er 1930 für umgerechnet 120.000 Mark von Espanyol Barcelona zu den „Königlichen“ von Real Madrid wechselte, war er der damals teuerste Fußballer der Welt.
Bei der WM 1934 scheiterte Ricardo Zamora mit der „Seleccion Española“ im Viertelfinale an Gastgeber Italien, dem späteren Weltmeister.
Eine zweite WM-Teilnahme war ihm nicht mehr vergönnt, da er 1936 mit Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs nach Frankreich geflüchtet war, wo er beim OGC Nizza seine Karriere ausklingen ließ.
Der internationale Höhepunkt in Zamoras Laufbahn blieb somit der Gewinn der olympischen Silbermedaille 1920 in Antwerpen. Eigentlich war es Bronze, doch im Finale hatte die Tschechoslowakei beim Stand von 2:0 für Gastgeber Belgien aus Protest gegen den Schiedsrichter und das Publikum den Platz verlassen und wurde disqualifiziert.
Am 8. September 1978 starb er.
Geburtsdatum | 21. Januar 1901 |
Geburtsland | Spanien |
Stationen | FC Barcelona, E. Barcelona, R. Madrid, OGC Nizza |
WM-Spiele | 2 |
WM-Tore | - |
Länderspiele | 46 |
Tore | - |
WM-Teilnahmen | 1934 |
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