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Fußball in der Türkei
Foto: eibner-pressefoto
Verband: | Türkiye Futbol Federasyonu | ||||||
Spitznamen: | Milliler/Ay-Yildizlilar |
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Konföderation: | UEFA | ||||||
Sponsor: | Nike | ||||||
Trainer: | Fatih Terim (seit 2005) | ||||||
Kapitän: | Rüştü Reçber (seit 2004) | ||||||
Rekordtorschütze: | Hakan Şükür (51) | ||||||
Rekordspieler: | Rüştü Reçber (115) | ||||||
Bilanz | |||||||
Erstes Länderspiel: | Türkei 2:2 Rumänien | ||||||
Höchster Sieg: | Türkei 7:0 Syrien | ||||||
Höchste Niederlage: | Polen 8:0 Türkei | ||||||
Erfolge bei Turnieren Weltmeisterschaft Endrundenteilnahmen: 2 (Erste: 1954) Beste Ergebnisse: Dritter Platz 2002 Europameisterschaft Endrundenteilnahmen: 3 (Erste: 1996) Beste Ergebnisse: Viertelfinale 2000 Konföderationen Pokal Endrundenteilnahmen: 1 (Erste: 2003) Beste Ergebnisse: Dritter 2003 | |||||||
Stand Februar 2008 | |||||||
Geschichte des türkischen Fußballs
Der heutzutage im Alltag die Aufmerksamkeit großer Bevölkerungsgruppen auf sich ziehende Fußball wurde in der türkischen Geschichte unter den im Mittelasiatischen Raum lebenden Turkvölkern als Tepük sehr bekannt und war ein gern gespieltes Spiel. Tepük als Spiel fand als erstes seinen Platz in der türkischen Geschichte. Den Höhepunkt erreichte Tepük, als es an die in den europäischen Staaten geltenden Regeln angepasst wurde und seitdem unter dem modernen Namen Futbol gespielt wird.
Im Gegensatz zu Tepük erlangte das moderne Fußballspiel in der Türkei unter den Türken einen genau umgekehrten Einzug in die türkische Geschichte. Kurz vor Ende des damals herrschenden Osmanischen Reiches war der Sultan strikt dagegen, dass Jugendliche oder Erwachsene sich zusammen trafen und an vereinsähnlichen Aktivitäten teilnahmen. Das war aber nur den damals in der Türkei lebenden Ausländern erlaubt, sehr zum Leidwesen der türkischen Fußballfans. Deshalb waren die ersten Fußballspieler Ausländer oder Muslime anderer Länder. Sie gründeten auch die ersten Fußballclubs in der Türkei.
Die 1890 in Izmir lebenden und mit Wirtschaft beschäftigten englischen Familien Giraud Whittal und Charnaud hatten in ihrer Freizeit Fußball gespielt und waren die Vorreiter des türkischen Fußballs. Gleich darauf wurde um 1895 von den in Istanbul lebenden Fußballbegeisterten Engländern unter der Schirmherrschaft des englischen Anwalts Mr. Henry Pears und Mr.James Lafontaine die erste Fußballmannschaft unter dem Namen F.C. WIEN gegründet.
Zu dieser Zeit durften die türkischen Fußballfans ihr Interesse nicht zeigen und wegen der Verbote traute sich niemand in der Öffentlichkeit das Wort Fußball auch nur zu erwähnen. Trotz der Verbote gründeten der damalige Matrosenlehrling Fuat Hüsnü (Kayacan) und der damals im Außenministerium tätige Resat Bey (Dalyan) 1899 den Fußballclub der Black Stocking (Schwarze Socken), und 1901 den ersten türkischen Fußballclub, dessen Mannschaft erstmals aus Türken bestand und Kadiköy Futbol Club hieß. Black Stocking verlor sein erstes Spiel gegen die byzantinische Mannschaft Kadiköy Rum (griechisch) mit 1:5. Erst als das Spiel zu Ende war, bemerkten die Palastwächter, dass die Mannschaft von Black Stocking Türken waren. Da es Ihnen verboten war Fußball zu spielen, wurden sie festgenommen und anschließend verbannt. Die Mannschaft existierte damit nicht mehr. Nur Fuat Hüsnü gelang es zu entkommen, er spielte später unter dem Decknamen Bobby in der englischen Fußballmannschaft Kadiköy F.C unbemerkt weiter.
Im Jahre 1904 existierten in Istanbul vier Fußballmannschaften. Im gleichen Jahr fanden in Izmir die ersten Ligaspiele statt. In Istanbul gründeten die vier Fußballclubs mit James Lafontaine als Präsidenten die Istanbul Futbol Liga und vereinbarten immer Sonntags zu spielen. Deshalb wurde sie auch Sonntags-Liga genannt. Die ersten Ligaspiele der Türkei dauerten bis Mitte 1915.
Kurioses und Wissenswertes
- Türkiye Süper Kupası (deutsch: Türkischer Supercup) ist ein jährlicher Pokalwettbewerb des türkischen Fußballverbandes. Die erste Ausgabe dieses Wettbewerbs fand im Jahr 2006 statt. In diesem Pokalwettbewerb spielt der türkische Meister gegen den türkischen Pokalsieger. Sollte der Meister auch Pokalsieger sein, rückt der Tabellenzweite nach. Die Austragung in Deutschland begründete man damit, dass man den vielen Anhängern des türkischen Fußballs in Deutschland damit die Gelegenheit bieten möchte, die beiden besten Mannschaften der vergangen Saison live in einem echten Wettbewerb zu erleben. Die erste Ausgabe des Wettbewerbs gewann Beşiktaş Istanbul gegen Galatasaray Istanbul. Das Spiel fand in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main statt. Der zweite Supercup fand am 5. August 2007 im Kölner RheinEnergieStadion wieder in Deutschland statt.
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