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Fußball in der Schweiz
Fotos: eibner-pressefoto
Verband: | Schweizerischer Fussballverband | ||||||
Spitznamen: | Nati |
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Konföderation: | UEFA | ||||||
Sponsor: | Puma | ||||||
Trainer: | Jakob "Köbi" Kuhn (seit 2001) | ||||||
Kapitän: | |||||||
Rekordtorschütze: | Kubilay Türkyılmaz (34) | ||||||
Rekordspieler: | Heinz Hermann (117) | ||||||
Erstes Länderspiel: | Frankreich 1:0 Schweiz | ||||||
Höchster Sieg: | Schweiz 9:0 Litauen | ||||||
Höchste Niederlage: | Schweiz 0:9 England | ||||||
Erfolge bei Turnieren Weltmeisterschaft Endrundenteilnahmen: 8 (Erste: 1934) Beste Ergebnisse: Viertelfinale (1934, 1938, 1954) Europameisterschaft Endrundenteilnahmen: 2 (Erste: 1996) Beste Ergebnisse: Vorrunde (1996, 2004) Olympische Sommerspiele Beste Ergebnisse: Silber 1924 | |||||||
Stand Februar 2008 | |||||||
Geschichte des schweizerischen Fußballs
1860 wurde von englischen Studenten der Lausanne Football and Cricket Club gegründet. Es dürfte sich somit um den ersten Klub Kontinentaleuropas handeln. Rund um 1869 sind die Klubs La Châtelaine Genève und Le Château de Lancy dokumentiert. Der älteste noch bestehende Klub, der FC St. Gallen entstand 1879. Ihm folgte Grasshopper-Club Zürich 1886. 1904 gehörte der SFV zu den sieben Landesverbänden, welche den Weltfußballverband FIFA ins Leben riefen.
Der SFV selbst wurde 1895 gegründet, deren Gründungsmitglieder waren Lausanne Football and Cricket Club, FC La Villa Ouchy, FC Neuchâtel Rovers, FC Yverdon, FC Exelsior Zürich, FC St. Gallen, Grasshopper-Club Zürich, FC Basel, Anglo-American Club Zürich, FC Châtelaine Genève sowie Villa Longchamp Lausanne.
Die Nationalmannschaft des SFV bestritt am 12. Februar 1905 gegen Frankreich ihr erstes offizielles Länderspiel und unterlag mit 0:1. Der erste grosse Erfolg der Nationalmannschaft war der Einzug ins Finale des Olympischen Turniers in Paris 1924, indem sie 0:3 gegen Uruguay verlor.
Kurioses und Wissenswertes
- Der SFV ist wohl eine der bedeutendsten Sportorganisationen des Landes und zählt 1.500 Vereine, 11.200 Mannschaften sowie 280.000 Aktivspieler. Sitz des Verbandes ist das Haus des Schweizer Fussballs in Muri bei Bern, Zentralpräsident ist seit dem 10. Februar 2001 Ralph Zloczower. Dabei gibt es für den SFV 3 gängige Kürzel. In der deutschsprachigen Schweiz: SFV; in der französischsprachigen Schweiz: Association Suisse de Football (ASF); in der italienischen Schweiz: Associazione Svizzera di Football (ASF).
- Die Mannschaften des Fürstentum Liechtenstein spielen im Ostschweizer Fussballverband. Der einzige deutsche Klub im Schweizerischen Fussballverband, der FC Büsingen, spielt im Fussballverband Region Zürich.
- Die höchste Spielklasse in der nationalen Liga ist die Axpo Super League, in der zehn Mannschaften um den Meistertitel kämpfen.
- Super League: 10 Teams kämpfen um den Meistertitel und um Europacup-Plätze. Die letztplatzierte Mannschaft steigt direkt in die Challenge League ab, die zweitletzte spielt ein Entscheidungsspiel (so genannte Barrage) gegen den zweitplatzierten der Challenge League.
- Challenge League: In der Saison 2004/05 fasst die Challenge League 18 Teams. Das Konzept ist, dass einige wenige Spitzenteams um Plätze in der Super League kämpfen, während die anderen sich der Ausbildung junger Sportler widmen. Am Ende der Saison steigen die letzten zwei Mannschaften in die 1. Liga ab.
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