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Fußball in Russland
Verband: | Rossijski Futbolny Sojus | ||||||
Spitznamen: | Sbornaja |
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Konföderation: | UEFA | ||||||
Sponsor: | Nike | ||||||
Trainer: | Guus Hiddink (seit 2006) | ||||||
Kapitän: | Cristiano Ronaldo | ||||||
Rekordtorschütze: | Wladimir Bestschastnych (26) | ||||||
Rekordspieler: | Wiktor Onopko (109) | ||||||
Erstes Länderspiel: | Finnland 2:1 Zarenreich Russland | ||||||
Höchster Sieg: | San Marino 0:7 Russland | ||||||
Höchste Niederlage: | Deutsches Reich 16:0 Zarenreich Russland | ||||||
Erfolge bei Turnieren Weltmeisterschaft Endrundenteilnahmen: 11 (Erste: 1930) Bestes Ergebnis: Vierter Platz 1966
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Stand Februar 2008 | |||||||
Geschichte des russischen Fußballs
Der Rossijski Futbolni Sojus (russisch: Российский Футбольный Союз; deutsch Russländischer Fußballbund; Abkürzung RFS) ist der offizielle Fußballverband der Russischen Föderation.
Der RFS wurde am 19. Januar 1912 als Vserossijski Futbolni Sojus (Allrussischer Fußballbund) gegründet und im selben Jahr in die FIFA aufgenommen. Die Oktoberrevolution unterbrach 1917 die Geschichte des Verbandes. Ein sowjetischer Fußballverband, die Sekzija futbola SSSR (Fußballsektion der UdSSR), wurde 1934 gegründet. Dessen Aufnahme in die FIFA erfolgte erst nach dem 2. Weltkrieg, im Jahre 1946. 1954 wurde der Verband in die UEFA aufgenommen und später in Federacija Futbola SSSR (Fußballföderation der UdSSR) umbenannt. Nach dem Zerfall der Sowjetunion bildete sich am 8. Februar 1992 der heutige Verband.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Sankt Petersburg das große Zentrum des Fußballlebens in Russland. Im Jahre 1900 entstanden neun neue Vereinigungen des Fußballs, die jedoch nicht lange bestanden. Im August 1901 gründete der Sekretär des Fußballvereins „Newski futbol-klub“ und Angestellte einer Fadenmanufaktur die „St. Petersburg Football League“, die erste Liga in Russland.
Glanzzeiten hatte der russische Fußball während des Bestehens der Sowjetunion, als die Nationalmannschaft der UdSSR einmal Europameister und dreimal Vize-Europameister wurde. Viele der Spieler der UdSSR stammten allerdings aus der Ukraine. Stars von damals waren Lew Jaschin oder Oleh Blochin.
Nach der Auflösung der GUS-Auswahl zum Ende der EM 1992 wurde die russische Auswahl wiedergegründet, Erfolge blieben jedoch meist aus, entgegen der stets großen Erwartungen konnte sich die Mannschaft nur für je zwei Welt- und Europameisterschaften qualifizieren und schied dabei stets nach teils enttäuschenden Leistungen bereits in der Vorrunde aus. Der Posten des Nationaltrainers wurde daher auch des öfteren gewechselt. Außer Oleg Romanzew, der die Auswahl zur Qualifikation zur EM 96 und WM 2002 führte und in zwei Amtszeiten insgesamt fünf Jahre Chefcoach blieb, konnte sich keiner der insgesamt neuen Auswahltrainer länger als zwei Jahre im Amt halten. Tiefpunkt war die Amtszeit des Goldtrainers des Olympischen Fußballturniers 1988, Anatoli Byschowez, unter dem in der zweiten Jahreshälfte 1998 sechs Spiele in Folge verloren wurden und der deshalb nach nur sechs Monaten entlassen wurde.
Kurioses und Wissenswertes
- Der RFS vereinigt heute nach eigenen Angaben 2½ Millionen Fußballspieler, 44.000 Vereine, 156.000 Mannschaften und 37.000 Schiedsrichter. Präsident ist Witali Leontjewitsch Mutko, Generaldirektor Boris Jegorowitsch Bresgin. Die erste Liga des RFS ist die Rossijskaja Futbolnaja Premjer-liga (RFPL).
- Die russischen Fußballplätze sind in kalten Monaten sehr berüchtigt. Ab und an lagen diese am Rande der Bespielbarkeit.
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