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Rechtsfuß
Wenn man die insgesamt 286 Strafstöße, die für die Untersuchung des Verhaltens eines Rechtsfußes herangezogen wurden, betrachtet, lassen sich die Untersuchungsergebnisse des Linksfußes in Umkehrung auf den Rechtsfuß übertragen:

(rot = Tor, blau = gehalten)
So wie für den Linksfuß der Bewegungsablauf zum linken Torhütereck anatomisch einfacher ist, so ist für den Rechtfuß die Drehung zum rechten Torhütereck natürlicher. In 26,9 % aller Strafstöße eines Rechtfußes war deshalb das rechte Torhütereck Zielpunkt des Strafstoßes. 18,9 % aller Strafstöße entfielen auf das gegenüber liegende Toreck. Auch hier landeten fast die Hälfte aller Strafstöße (genau 45,8 %) in einer dieser beiden Zielzonen. Allerdings wurde die rechte Torecke aus Sicht des Torhüters mit 76 gegenüber 52 in der linken Torecke deutlicher öfter angesteuert.
Auch ist die Chance für den Torhüter, den Ball zu erreichen, in den Torhüter nahen Zonen wieder deutlich höher. Die einzige Ausnahme dabei die Zone genau in der Mitte, die deutliche Auffälligkeiten zeigt. So wurden in dieser Zone 11 Strafstöße von 12 verwandelt, nur einmal hielt ein Torhüter einen solchen Ball. In dieser Zone ist also bei unseren Untersuchungsgrundlagen die Erfolgschance 11-mal höher, als dass der Torhüter den Ball halten kann. Selbst in den erfolgreichen Außenzonen ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Strafstoß verwandelt wird, nur ca. 5-6-mal so groß gegenüber der Chance für den Torhüter, den Ball zu halten.
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