Fazit für Torhüter

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Wie den Ausführungen zu entnehmen ist, hat der Torhüter nur dann eine reelle Chance, den Ball abzuwehren, wenn er aus den Bewegungen des Schützen bei Anlauf zum Elfmeter vor dem Schuss die richtige Ecke erahnt und kurz vor der eigentlichen Ausführung des Schusses in die vermutete Ecke hechtet. Wie im Text dargelegt, hat der Torhüter nämlich bei einem platziert geschossenen Elfmeter keine Chance, wenn er erst mit Ausführung des Schusses abspringt. Deshalb sollten Torhüter folgende Tipps beachten:

  • Da nur ca. 6,5 % aller Schüsse in die Mitte des Tores erfolgen, ist es wenig sinnvoll für den Torhüter, in der Mitte des Tores stehen zu bleiben.

  • Hilfreich kann für den Torhüter sein, den Schützen durch verschiedene Aktionen (siehe Textbeitrag) zu irritieren und in seiner Konzentration zu stören

  • Über die genaue Beobachtung des Schützen (Körperhaltung, Blicke, …) kann der Torhüter möglicherweise die Zielzone antizipieren (voraussehen).

  • Rechtsfüßler schießen deutlich häufiger in die rechte Torwartecke, Linksfüßler hingegen öfter in die linke Torwartecke!

Dabei sollte man sich als Torhüter immer die Aussage von Oliver Kahn vor Augen halten: „Der Einzige, der verlieren kann beim  Elfmeter, ist der Schütze.“ Der Torhüter kann also gelassen an diese Situation herangehen, da von ihm nicht unbedingt erwartet wird, dass er den Ball hält. Der Druck liegt eindeutig beim Schützen, der versagt hat, wenn er den Ball nicht im Tor unterbringt.
Wichtig für den Torhüter ist, selbst eine gute Konzentration und innere Spannung aufzubauen, um die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu verbessern und eine  Muskelanspannung zu erzeugen, damit er explosiver abspringen kann.